150 Jahre Clientis Sparkasse Sense

Bei ihrer Gründung 1863 hiess sie noch «Ersparniskasse» und wollte die «Sparsamkeit und Häuslichkeit» ihrer Kunden anregen. Bis heute hat sich die Clientis Sparkasse Sense längst zur nicht mehr wegzudenkenden modernen Regionalbank gewandelt – von deren Umsatzstärke die gesamte Region profitiert.

Die Geburtsstunde der Sensler Sparkasse war am 27. April 1863. An diesem Tag versammelten sich die Delegierten der 13 beteiligten Gemeinden in Mühletal (Gemeinde Schmitten) und einigten sich auf die Gründung einer «Ersparniskasse». Anwesend waren Vertreter von Alterswil, Brünisried, Düdingen, Heitenried, Oberschrot, Rechthalten, St. Antoni, St. Ursen, Tafers, Tentlingen, Überstorf, Wünnewil und Zumholz.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es für die Bevölkerung nur die sogenannte «Ersparnis-Kasse der französischen und deutschen Bezirke Freyburgs» gegeben. Deren Hauptsitz war die Stadt Freiburg. Doch seit der Gründung des Sensebezirks (1848) war der Ruf nach einer eigenen Sparkasse im Bezirk immer lauter geworden.

Als Zweck hatte sich die neue Bank «die Sparsamkeit und die Häuslichkeit anzuregen» auf die Fahne geschrieben. Und zwar, indem sie es ihren Kunden ermöglichen wollte, «auch die kleinste Summe mit Sicherheit an Zins zu legen», wie es in den Statuten hiess. Der erste Kassier musste eine Garantiesumme von 15'000 Franken leisten...