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Betrügerische Telefonanrufe: Bleiben Sie wachsam!

Aktuell häufen sich Anrufe mit gefälschten Schweizer Rufnummern. Kriminelle geben sich dabei oft als Polizei, Bankmitarbeitende, IT-Support, Ärzte oder sogar als Angehörige aus. Sie versuchen, Sie dazu zu bringen, eine Software zu installieren, sich ins e-Banking einzuloggen oder persönliche bzw. Bankdaten preiszugeben.

08.04.2026

Neue Sicherheitsmassnahmen – aber kein vollständiger Schutz 

Seit 1. Januar 2026 müssen Anrufe aus dem Ausland, die eine Schweizer Festnetznummer anzeigen, systematisch gekennzeichnet werden. Sollte eine gefälschte Nummer erkannt werden, wird der Anruf als unbekannt angezeigt oder ganz blockiert. Ab 1. Juli 2026 gilt dies dann auch für Mobilnummern. Trotzdem kommen weiterhin viele betrügerische Anrufe durch.

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Wie gehen die Betrüger vor?

  • Fälschung der Rufnummer: Über spezielle Anbieter können virtuelle Schweizer Festnetz- oder Mobilnummern gekauft werden. Die Nummer auf dem Display erscheint legitim, zum Beispiel die Telefonnummer der eigenen Bank (sog. Call ID Spoofing). 
  • Gefälschte Identität: Täter geben sich als Polizei, Bankmitarbeitende, IT-Support, Ärzte oder sogar als Angehörige aus. 
  • Echt wirkende Szenarien: Als Grund für den Anruf wird häufig eine fehlgeschlagene Transaktion genannt oder der angebliche Versuch, im Rahmen einer polizeilichen Ermittlung eine betrügerische Transaktion zu stoppen. Oder es wird um Unterstützung bei einem Unfall im Familienkreis gebeten. Dafür müsse man vertrauliche Daten preisgeben, eine gefälschte Webseite aufrufen oder eine Software installieren, um auf Ihr Gerät zugreifen zu können.

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So schützen Sie sich

Mit einigen einfachen Verhaltensregeln können Sie sich vor solchen Betrugsversuchen schützen:

  • Niemals vertrauliche Daten preisgeben: Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Vertragsnummern, Passwörter, Bankdaten oder TAN-Codes am Telefon weiter.  
  • Drucksituationen vermeiden: Lassen Sie sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen. Seriöse Unternehmen setzen Sie nicht unter Zeitdruck.  
  • Gewähren Sie keinen Zugriff auf Ihr Gerät und installieren Sie keine Software. 
  • Rufnummern kritisch prüfen: Vertrauen Sie nicht allein der angezeigten Nummer. Diese kann gefälscht sein.  
  • Offizielle Kontaktwege nutzen: Wenn Sie unsicher sind, beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie uns über den offiziellen Weg.

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Unsere Empfehlung

  • Wenn Sie unsicher sind, holen Sie eine Zweitmeinung von Vertrauenspersonen ein oder rufen Sie uns an.  
  • Weder die Polizei noch unsere Bank verlangen jemals Geld, Wertsachen oder Zugangsdaten wie Passwörter von Ihnen am Telefon.

Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten haben. 

Weitere Informationen 

Schweizerische Kriminalprävention: Telefonbetrug
 «eBanking – aber sicher!» www.ebas.ch/telefon-phishing

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